Seelöwe

Seelöwe

Mittwoch, 3. Juni 2015

Tag zwei in Brisbane

Nachdem wir uns wieder aus der State Library verabschiedet haben, sind wir zu den South Bank Parklands weiter gelaufen.

Dort hat man die Möglichkeit in einem Café oder in einer Bar etwas zu essen + trinken oder man hängt bei schönem Wetter auf der Clem Jones Promenade ab. Wem das aber bei gutem Wetter noch nicht reicht, kann sich eine kostenlose Erfrischung in der strandartigen Lagune gönnen und einfach seine Bahnen ziehen. Was besonders toll daran ist, dass jeder darauf achtet auch seinen Müll wieder mitzunehmen. Es liegt einfach 0,0 davon herum.



In Deutschland wäre dies leider, meiner Meinung nach, Unmöglich...! Wie dem auch sei, zurück zum Thema ;-)

Die Promenade entlang, überquerten wir die Goodwill Bridge in Richtung des Botanischen Garten. Da wir heute erneut super tolles Wetter hatten (ca. 22 Grad; ich war in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs), luden die unzähligen Grünflächen einfach zum abhängen ein. Leider hatten wir aber keine Zeit für ein Nickerchen, wird aber sicherlich noch nachgeholt :-)


Aus dem Botanischen Garten heraus ging es zur Queen Street, der Einkaufsmeile wenn man es so nennen kann. Hier reihen sich diverse Läden aneinander und eine Menge Leute sind unterwegs. Untermalt wurde das ganze durch eine Live-Performance zweier Musiker, die wir aber nicht so toll fanden. Die leeren Stühle gaben ebenfalls zu denken, zumindest für die beiden Musiker :-D aber der Wille zählt ja bekanntlich.

Von dort ging es kurz und knapp über einen Markt und weiter zu diversen Handy-Stores sowie zur Commonwealth Bank. Dort haben wir ein Vorgespräch geführt und einige Info´s für ein Bankkonto erhalten. Morgen wollen wir dort wieder aufschlagen und alles klar machen :-)

Anschließend sind wir mit der Bahn zurück zur Haltestelle Fairland und noch einmal in den Supermarkt für einen leckeren Salat am Abend (Mais, Thunfisch, Tomaten, Gurke und Avocado). Diesen haben wir während eines langen und ausführlichen Gesprächs mit Renee über die Einwanderungspolitik/Flüchtlingspolitik Australiens zu uns genommen. Später stieß auch noch Anton dazu, den wir bislang nicht kannten. Beide sind wirklich sehr freundlich und zuvorkommend, was einiges einfacher macht. Nach weiteren Unterhaltungen und diversen Lachanfällen, verabschiedeten wir uns und brachen zu einem Pub Namens The Junction auf der Annerley Road auf. Schnell jeder ein Bier ($17 Cash) getankt und ab nach Hause :-)

Aktuell haben wir uns wie bereits oben beschrieben, vorgenommen das Bankkonto zu eröffnen und auch neue Prepaid Karten zu kaufen. We will see what will happen tomorrow :-)

Don´t give up to believe in yourself...

State Libary

Guten Morgen zusammen,

mittlerweile sitzen wir beide in der öffentlichen State Library und laden gleich zwei neue Videos bei youtube hoch. Denn wie wir festgestellt haben, ist das Internet von unseren Vermietern nicht das schnellste...

Eine "Go-Card" haben wir gerade ebenfalls erworben. Mit dieser kann man vergünstigt Züge und Fähren nutzen. So kostet eine Fahrt statt $5,60 nur noch $3,14... Also es lohnt sich schon :-)

Später wollen wir noch bei der Commonwealth Bank unser Bankkonto eröffnen und anschließend unsere Steuernummer beantragen, das sollten wir heute auf jeden Fall schaffen ;-)

Mehr gibt es dann zur späteren Stunde...

Bis dahin

Dienstag, 2. Juni 2015

Australia :-*


Jaaahhh...

Nach einem langen Flug und einer nicht ganz sooo langen Taxifahrt, ging es zu unserer Wohnung in der wir uns auch aktuell befinden und ich gerade schreibe :-)

Gegen 00 Uhr Ortszeit wurden Renee & Anton aus dem Bett geklingelt (wie auch von beiden gefordert) O-Ton: "Sollten wir die Klingel nicht hören, weil wir schon schlafen, schellt einfach ein zweites oder drittes Mal"... Als ich die Klingel betätigte, stellten wir uns aber die Frage, weshalb ein zweites Schellen ggf. noch notwendig ist, wenn der abgespielte Ton eine Melodie von gefühlten 20 Sekunden in einer Lautstärke ist, die sicherlich auch noch die Nachbarn gehört haben dürften :-D

Dennoch dauerte es eine Weile, bis sich die Tür öffnete. Dort empfing uns Renee (im Pyjama und farbfreudigem Bademantel) sehr freundlich und zeigte uns unsere Wohnung, die direkt unter ihrer liegt. Nach einer kurzen Einweisung (wo steht was, wo finde ich was etc.) und einem Date mit Renee am nächsten Tag, ging es für uns beide direkt ins Bett. 

Der Wecker war für 10 Uhr gestellt, jedoch wurde dieser konsequent und gekonnt bis 12 Uhr Mittags ignoriert...Nachdem wir geduscht und die Zähne geputzt hatten, gingen wir hinauf und Renee zeigte uns die Nachbarschaft inkl. Supermarkt, Bottle-Shop, Bahn-Station etc. 

Danach war unser Plan folgender: ein Bankkonto erstellen, die Steuernummer zum Arbeiten erhalten und Handy-Karten klar machen. Dies haben wir aber alles nicht geschafft ^^ Wir sind lieber den ganzen Tag durch den Park in Richtung Stadt geschlendert (ca. 15km) und später mit der Citycat zurück. Wir haben beide beschlossen, dass wir uns erst einmal in Ruhe einleben möchten und uns in den kommenden Tagen um alles kümmern möchten. Die letzten Tage waren ja auch anstrengend genug ;-) 

Kommenden Freitag findet hier ein Festival statt, zu dem wir beide gehen werden (kostenfrei, versteht sich von selbst). Wer näheres jetzt schon dazu möchte, klickt einfach dazu hier. Natürlich werdet ihr alle auf dem laufenden gehalten und alles weitere anschließend später dazu veröffentlicht...Sowohl hier, als auch bei uns auf youtube :-)

Bis dahin, wir gehen jetzt gleich schlafen^^

"The greatest pleasure in life is doing what people say you cannot do!"

Hongkong

Ja, Hongkong...
Was fällt uns beim schreiben dabei ein? 

Die Straßen sind voll, die meisten Menschen dort verstehen kein Englisch (was so einiges schwieriger gestaltet hat), es ist immer und überall etwas los, viele bunte Lichter und auch viel Gestank...
Wenn wir beide an die zwei Tage zurück denken, ziehen wir ein schönes und tolles Résumé.

Aber der Reihe nach...

Einen kleinen Einblick von unseren ersten Momenten habt ihr ja bereits erhalten. Daher starten wir dort, wo wir aufgehört hatten. Nachdem wir das kleine Mittagsschläfchen hinter uns gelassen hatten, haben wir unsere Gegend erkundet. Danach ging es vom Hotel direkt mit dem eigenen Shuttle-Bus zur Hankow Road weiter. Von dort zu Fuß in Richtung Promenade, wo jeden Abend um 20 Uhr eine Laser-Show stattfindet. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Als wir ca. 19:20 Uhr dort waren, war es bereits voller Menschen. Einen guten Platz zu finden, war nicht gerade leicht. Als jedoch der Regen einsetzte, wurde es an der Promenade schlagartig leerer, da sich fast alle Leute unterstellten. Wir zunächst nicht, aber als der Regen zu stark wurde, gaben wir ebenfalls auf. Trotz allem fanden wir einen guten Platz (der sogar überdacht gewesen ist), von dem wir aus die Show verfolgen konnten. Die Erwartungen waren groß, da alle Leute sagen, wie hammermäßig die Show ist. Nach dem Ende der Show, konnte man allerdings kurz und knapp festhalten, dass es die Erwartungen nicht erfüllen konnte (vielleicht haben wir aber auch ein zu hohes Anspruchsdenken?! :-D ).
Die Aussicht auf die Stadt war aber trotzdem super, wie man de Bild ganz gut entnehmen kann.... 


Anschließend ging es zurück aufs Zimmer und es wurde sich langsam auf das Pokalfinale vorbereitet (an dieser Stelle bitte ich alle eindringlich auf jegliche Kommentare zu dem Spiel zu verzichten, vielen Dank^^).

Nach jeder Menge Schlaf, ging es an unserem einzigen vollen Tag mit der U-Bahn zur größten Bronze-Buddha-Statue weltweit. Um zu dieser zu gelangen, mussten wir noch mit der Gondel 25 Minuten auf den Berg hinauf... Neben hunderten von anderen Touris und Chinesen (wahrscheinlich auch Japaner etc., man kann sie ja alle so schlecht auseinander halten), erklommen wir nach der Gondelfahrt die letzten 248 Stufen. Dabei hatten wir Glück, dass auch das Wetter einigermaßen mitspielte. Des Öfteren kommt es nämlich vor, dass die Statue zum größten Teil im Bergnebel verschwindet. Der Ausflug dorthin hat sich aber sehr gelohnt...



Erneut in der Stadt angekommen, wurde diese weiter durchkämmt. Wir marschierten strammen Schrittes durch den Kowloon Park, durch diverse Straßen und Märkte. Dort bekamen wir das "Leben" der Leute in Hongkong hautnah mit. Überall war es voll, eng, bunt und teilweise auch eklig...

 


Gegen Abend sind wir zurück zum Hotel und genossen aus unserem Dachpool noch einmal die Aussicht über die Stadt, bevor wir wieder die Koffer packen und uns zur Weiterreise bereit machen mussten...

Gestern ging es dann recht früh aus dem Bett und Richtung Flughafen. Dieser ist ganz gut (ziemlich groß und dafür nicht so überrannt wie in Düsseldorf) und die Wartezeit verging recht schnell, so dass wir uns zu unserem Ziel, Brisbane, aufmachen konnten.